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Sex nach der Geburt hilfreiche Tips

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Nach der Geburt des Babys ist nichts mehr so, wie es einmal war, denn das Kind nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch. Die Schwangerschaft hat nicht nur den Körper der Frau verändert, sondern auch der Mann erlebt einschneidende Veränderungen. Ihr habt neue Rollen, unterliegt vielleicht mancher Angst. Damit die körperliche Nähe in eurer Beziehung nicht zu kurz kommt, solltet ihr euch Zeit für eure sexuellen Bedürfnisse nehmen. Diese könnt ihr schließlich genauso intensiv wie vorher ausleben, wenn ihr auf ein paar Dinge achtet.

Wie lange soll man bis zum ersten Mal warten?

Wie lange soll man bis zum ersten Mal warten?

Die Schwangerschaft und die anschließende Geburt des Kindes verändern den Körper der Mutter nicht nur äußerlich. Auch das Gefühl für den eigenen Körper ändert sich. Die Hormone lassen die Haut der Frau empfindsamer werden. So empfindet sie Schmerz in der ersten Zeit nach der Geburt des Kindes intensiver. Vor allem die dünne Haut im Vaginalbereich kann empfindsamer auf Berührungen reagieren. Die Vagina, Gebärmutter und der Gebärmutterhals wurden während der Geburt außerdem stark gedehnt. Sie müssen sich erst wieder zurückbilden. Außerdem wurde vielleicht ein Dammschnitt durchgeführt. Dieses Einschneiden des Dammes der Frau in Richtung des Afters kann notwendig sein, um die Geburtszeit zu verkürzen. Der Dammschnitt wird anschließend vernäht und die entstandene Wunde muss abheilen. Kurzum, es gibt viele körperliche Faktoren, die dazu raten, nach der Geburt eine kleine Auszeit zu nehmen. Die Frau sollte schließlich keinen Schmerz mehr empfinden, wenn sie mit dem Mann schläft. Einen konkreten Rat, wie viele Tage diese Auszeit betragen sollte, gibt es aber im Grunde nicht. Das Abheilen der Wunden und die Phasen der hormonellen Veränderungen dauern je nach Frau unterschiedlich lang. Ärzte raten jedoch oft dazu, etwa vier bis sechs Wochen zu warten, um den Wochenfluss abzuwarten.

Der Wochenfluss erhöht das Infektionsrisiko

Der Wochenfluss erhöht das Infektionsrisiko

In den ersten Wochen nach der Geburt wirst du wahrscheinlich noch oft Blutungen wahrnehmen. Das ist ganz normal und kein Grund, beunruhigt zu sein. In der Regel ist es ein Zeichen dafür, dass die Gebärmutter heilt. Dabei wird ein Wundsekret, also restliches Blut aus der Plazenta und Schleim, abgesondert. Dieser sogenannte Wochenfluss sollte nicht mit der ersten wieder einsetzenden Menstruation verwechselt werden. Stillende Mütter können die Zeit der Rückbildung und damit die Dauer des Wochenflusses übrigens verkürzen. Ansonsten kann die Dauer von Frau zu Frau unterschiedlich ausfallen. Nachdem das erste geronnene Blut aus der Plazentawunde abgelaufen ist, wird der Wochenfluss nach etwa drei Tagen wässrig blutig und bräunlich. Bis die Ausscheidungen vollständig nachlassen, können vier bis sechs Wochen vergehen. In dieser Zeit ist es ratsam, mit der körperlichen Liebe noch zu warten, da sich das Infektionsrisiko sowohl für die Frau, als auch für den Mann erhöht. Falls die Lust dennoch zu groß wird, ist es ratsam, ein Kondom zu verwenden.

Wie sich dein Körper nach der Geburt verändert hat

Wie sich dein Körper nach der Geburt verändert hat

Während du schwanger warst, haben die Hormone und das Heranwachsen des Kindes in deinem Körper dich verändert. Ebenso hat die Geburt Auswirkungen. Viele Frauen sind nach der Geburt des Babys unzufrieden mit ihrem Gewicht oder leiden unter Dehnungsstreifen. Sie besitzen kein gutes Körpergefühl. Genau das kann sich negativ auf die Sexualität auswirken. Die Angst, die zugelegten Kilos nicht mehr loszuwerden, verschwindet aber meistens nach wenigen Wochen wieder. Nachdem du angefangen hast, das Baby zu stillen, purzeln die Pfunde oft sehr schnell. Wenn du stillst, kostet das den Körper nämlich viel Energie und du verbraucht daher auch sehr viele Kalorien. Weitere Folgen werden sich ebenso wieder geben. So wird sich die gedehnte Vaginahaut zum Beispiel wieder zurückziehen. Die Vagina ist schließlich sehr elastisch. Beim Beckenboden dagegen solltest du etwas nachhelfen.

Beckenboden-Gymnastik und andere hilfreiche Tipps für besseres Körpergefühl

Beckenboden-Gymnastik und andere hilfreiche Tipps für besseres Körpergefühl

Der Beckenboden wurde während der Schwangerschaft stark beansprucht. Um den fragil gewordenen Beckenboden wieder in Form zu bringen, solltest du als frisch gebackene Mama rechtzeitig mit Gymnastik anfangen. Es gibt hierzu tolle Übungen, die den Beckenboden stärken und auch dafür sorgen, dass du gleichzeitig eine unangenehme Blasenschwäche verhindern kannst. Das bewusste Wahrnehmen des eigenen Beckenbodens kann sich übrigens auch wieder positiv auf dein Lustempfinden auswirken. Um ein weiteres Problem zu verhindern, solltet ihr auf eine andere Art von Unterstützung zurückgreifen. Die weiteren körperlichen Veränderungen können nämlich auch die Feuchte der Vagina betreffen. Hier kann es hilfreich sein, wenn dein Partner und du in der ersten Zeit eurer wieder gewonnenen Lust zu Hilfsmitteln greift. Gleitmittel und Scheidencremes verhindern, dass du beim Geschlechtsverkehr Schmerzen empfindest, wenn der Mann mit seinem Penis in die Scheide eindringt.

Stillen kann sich auf die Lust auswirken

Stillen kann sich auf die Lust auswirken

Auch die Stillzeit hat Auswirkungen auf dein Sexualleben. Durch die Ausschüttung der Hormone Östrogen und Progesteron kann sich das Kind im Bauch der Mutter gesund entwickeln. Nach der Schwangerschaft fällt der erhöhte Spiegel dieser Hormone wieder auf ein Normalmaß zurück. Stillende Frauen jedoch haben danach einen sehr niedrigen Östrogenspiegel. Das wiederum führt zu einer geringeren Libido. Daher kann sich das Stillen also tatsächlich auf die Lust auswirken. Der Mann sollte hierbei unbedingt Verständnis für seine Partnerin aufbringen. Er sollte sich bewusst machen, dass die geringere Lust während der Stillzeit auf den Hormonspiegel zurückzuführen ist. Dieser Zustand wird sich schließlich auch wieder ändern. Das Gefühl für sexuelles Verlangen wird sich nach der Stillzeit wieder auf ein Normalmaß einpendeln.

Verhütung nach der Geburt

Verhütung nach der Geburt

Wer eine erneute Schwangerschaft kurz nach der Geburt des ersten Kindes verhindern will, darf die Verhütung nicht aus dem Leben streichen. Schließlich ist es bloß ein Märchen, dass man im ersten Jahr nach der Entbindung nicht mit einem zweiten Kind schwanger werden kann. Junge Mütter und Väter sollten daher genauso verhüten wie vor der Schwangerschaft. Wer Angst hat, dass die Einnahme von Hormonen während der Stillzeit dem Baby schadet, kann auf andere Methoden wie etwa Kondome oder ein Diaphragma zurückgreifen.

Tipps für ein glückliches Sexualleben der neuen Eltern

Tipps für ein glückliches Sexualleben der neuen Eltern

Körperliche Liebe gehört für die meisten Paare zum Leben dazu. Eine Beziehung ohne Intimität können sich die meisten Menschen nicht vorstellen. Und das müssen sie auch nicht. Die Sexualität ist schließlich ein Ausdruck körperlicher Nähe zwischen zwei Partnern, die auch mit Kind nicht zu kurz kommen sollte. Wichtig für den ersten Sex nach der Geburt des Babys ist aber, dass beide Partner dafür bereit sind. Vor allem die Frau sollte sich körperlich in der Lage sehen, mit ihrem Mann intim werden zu können. Achte als Frau daher immer auf deine eigenen Bedürfnisse, damit der Geschlechtsverkehr nicht zum frustrierenden Erlebnis wird. Lasst euch Zeit und kommt erst einmal in eurer neuen Rolle als Eltern an. Druck wirkt sich nur negativ auf die Lust aus. Um diesen Druck zu nehmen, könnt ihr eure gemeinsamen Stunden auch mit anderen Intimitäten füllen. Redet miteinander oder verbringt die Zeit erst einmal damit, zusammen zu kuscheln oder euch gegenseitig zu streicheln. Ein letzter Tipp: Das Kind sollte nicht dauerhaft mit im elterlichen Bett schlafen.

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