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Anzeichen einer Schwangerschaft die hormonelle Umstellung

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Du vermutest, schwanger zu sein, bist dir aber nicht sicher? Außer der weiblichen Intuition sendet dein Körper bereits in den ersten Schwangerschaftswochen sichere Anzeichen. Bist du schwanger, verändert sich innerhalb weniger Wochen das gesamte Programm deines Organismus. Hattest du während der heißen Phase rund um deinen Eisprung Geschlechtsverkehr, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du tatsächlich schwanger bist.

Mythos saure Gurken – Besondere Gelüste als Symptom einer Schwangerschaft

Mythos saure Gurken – Besondere Gelüste als Symptom einer Schwangerschaft

Wer hat nicht schon einmal gehört, dass alle schwangeren Frauen Lust auf saure Gurken haben? Ein niederländischer Wissenschaftler wollte diesem Gerücht nachgehen und hat 1000 schwangere Frauen nach ihrem Essverhalten befragt. Dabei kam heraus, dass Schwangere im Durchschnitt genauso viele eingelegte Gurken verzehren wie Nicht-Schwangere. Fakt ist aber dennoch, dass viele Frauen während den ersten Wochen besondere Essgelüste entwickeln. Wiener Würstchen zu jeder Tages- und Nachtzeit, Oliven auf nüchternen Magen und Spinat in rauen Mengen, obwohl die Frau diesen eigentlich gar nicht mag. Der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel kommt nicht von ungefähr, sondern hat einen besonderen Grund. Oft fehlen dem Körper der Frau bestimmte Mineralien, Spurenelemente oder Vitamine. Diese versucht er auszugleichen, um dem Embryo die beste Versorgung zu sichern. Daher können besondere Essgelüste tatsächlich frühe Anzeichen einer Schwangerschaft sein.

Übelkeit am Morgen – Das Schwangerschaftshormon Beta-hCG

Übelkeit am Morgen – Das Schwangerschaftshormon Beta-hCG

Etwa 50 bis 70 Prozent aller Schwangeren leiden als Symptom unter der sogenannten Morgenübelkeit. Man gebraucht diesen Begriff, da die Symptome morgens am schlimmsten sind. In den ersten drei bis vier Monaten fühlen sich viele schwangere Frauen morgens wie krank. Glücklicherweise flacht die Übelkeit in den kommenden Monaten ab oder hört komplett auf. Der Übeltäter ist in diesem Zusammenhang das Hormon hCG. Dieses wird von einem Teil der Plazenta, also dem Mutterkuchen, gebildet. HCG stimuliert die Eierstöcke und regt zur Bildung eines weiteren Hormons, dem Progesteron, an. Dieses wiederum sichert den Erhalt der Schwangerschaft. Der Körper beginnt etwa am fünften Tag der Schwangerschaft mit der Produktion von Beta-hCG. Es ist verantwortlich für Aufbau und Lockerung der Schleimhäute innerhalb der Gebärmutter, das Ausbleiben der Periode und die Bildung des kindlichen Anteils der Plazenta. Sobald die Plazenta so weit ausgereift ist, dass sie selbst Progesteron bilden kann, stellt der Gelbkörper in den Eierstöcken die hCG-gesteuerte Progesteron-Bildung ein. Die hCG-Konzentration kann mithilfe eines Schwangerschaftstest schon wenige Tage nach der Befruchtung im Urin nachgewiesen werden. Auch die Beta-hCG Konzentration im Blut steigt stetig an. Etwa alle zwei Tage verdoppelt sich der Hormonwert. Als Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Konzentration erreicht ist, dürfte die danach abflachende Übelkeit sein.

Sicheres Schwangerschaftsanzeichen: Abneigung und Ekel

Sicheres Schwangerschaftsanzeichen: Abneigung und Ekel

Du erträgst den Geruch von Zigaretten nicht mehr, obwohl du vorher selbst geraucht hast? Oder der Duft von Kaffee löst plötzlich Brechreiz aus? Du empfindest Abneigung und Ekel schon beim Gedanken an bestimmte Gerüche? Dies könnte ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Auch wenn du dich hundeelend fühlst, danke deinem Körper, dass er dir eindeutige Anzeichen sendet. Gewisse Abneigungen, zum Beispiel gegenüber leicht verderblichen Lebensmitteln, sollen das Ungeborene vor Giftstoffen oder Infektionen schützen. Dein Riechorgan nimmt in der Schwangerschaft Nuancen wahr, die du zuvor nicht bemerkt hast. So kann es passieren, dass du von heute auf morgen den Duft deines Lieblingsparfums nicht mehr erträgst.

Pieken, ziehen oder stechen im Unterleib als erstes Schwangerschaftsanzeichen

Pieken, ziehen oder stechen im Unterleib als erstes Schwangerschaftsanzeichen

Du hattest während deiner fruchtbaren Tage Geschlechtsverkehr und hast noch keinen Schwangerschaftstest gemacht. Ein Schwangerschaftszeichen, welches von vielen werdenden Müttern beobachtet wird, ist ein Pieken im Unterleib. Der leichte Schmerz, den schwangere Frauen hier empfinden, wird durch das Einnisten der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verursacht. Dies geschieht etwa zwischen dem siebten und zwölften Tag nach dem Eisprung. Die Eizelle klebt anfangs noch an der Oberfläche der Schleimhaut und dringt dann nach und nach in die Gebärmutter ein. Am zehnten Tag nach dem Eisprung hat sich die Eizelle komplett in die Gebärmutter eingenistet. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Produktion von hCG. Erst jetzt kann ein Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis anzeigen, selbst wenn die Schwangerschaft sich vorher schon angedeutet hat. Die Zeit der Einnistung ist eine kritische Phase der Schwangerschaft. Denn nicht jede befruchtete Eizelle schafft es auch, in die Gebärmutter einzudringen. Klappt das Einnisten nicht, bekommen Frauen ganz normal ihre Blutungen der Menstruation, oft ohne dass sie Anzeichen einer Schwangerschaft bemerkt haben.

Durst als wahrscheinliches Schwangerschaftsanzeichen

Durst als wahrscheinliches Schwangerschaftsanzeichen

Bist du schwanger, stellt dein Körper ab dem ersten Tag der Befruchtung auf ein Sonderprogramm um. Alles im Organismus stellt sich auf die Veränderung ein, dass ein Kind heranwächst. Im Laufe der Schwangerschaft nehmen Körper- und somit auch Blutvolumen zu. Klar, dass du einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hast und somit mehr Durst verspürst. Eine Flasche Wasser sollte daher ab sofort dein ständiger Begleiter sein. Ab der 14. Schwangerschaftswoche fängt das Ungeborene an, Fruchtwasser zu trinken. Ab der 24. Schwangerschaftswoche besteht ein Fötus zu über 90 Prozent aus Wasser. Doch auch schon in der Frühschwangerschaft, das heißt in den ersten zwölf Wochen, kann schier unstillbarer Durst zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen gehören. Um andere Ursachen für das Durstgefühl, wie beispielsweise Diabetes, auszuschließen, solltest du bei übermäßigem Durst immer einen Arzt zurate ziehen.

Unsicheres Schwangerschaftsanzeichen: Müdigkeit

Unsicheres Schwangerschaftsanzeichen: Müdigkeit

Du fühlst dich müde, schlapp und abgeschlagen, obwohl du genug geschlafen hast? Es könnte sein, dass du schwanger bist. Natürlich gibt es unzählige andere Gründe, warum Müdigkeit auftreten kann. Doch Fakt ist, dass die hormonellen Veränderungen, die dein Organismus durchmacht, dich eine Menge Kraft kosten. Neben dem eindeutigsten Anzeichen, dem Ausbleiben deiner Periode, gehört Müdigkeit in den ersten drei Monaten mit zu den ersten Anzeichen. Bis sich alle Veränderungen eingespielt haben, vergehen etwa drei bis vier Monate. Man sagt, dass eine werdende Mutter sich im vierten bis sechsten Monat am wohlsten fühlt. Die erste Aufregung ist etwas abgeklungen und die Frau stellt sich langsam auf die neue Situation ein, ein Kind zu erwarten. Nicht nur die Organe, sondern auch die Psyche braucht Zeit, um sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, Mutter zu werden. Neben allen körperlichen Anzeichen und Veränderungen, die auftreten können, sollte die mentale Vorbereitung nicht unterschätzt werden. Die Natur hat es gut eingerichtet, dass eine werdende Mutter neun Monate Zeit hat, sich in allen Belangen auf Ihr Kind einzustellen.

Berg- und Talfahrt der Gefühle – Die hormonelle Umstellung

Berg- und Talfahrt der Gefühle – Die hormonelle Umstellung

Eine relative Gewissheit vor einem Arztbesuch bringt spätestens ein positiver Schwangerschaftstest. Das Ausbleiben der Periode und zahlreiche Symptome werden durch einen Schwangerschaftstest bestätigt. Egal, in welcher Lebenssituation du dich gerade befindest, dein Leben wird sich in einigen Monaten grundlegend verändern. Dein Fokus liegt jetzt auf der Familienplanung und auf einem Leben mit Kind. Natürlich schwingen in dieser Situation auch immer Ängste mit. Werde ich meiner Rolle als Mutter gerecht? Wird bei der Geburt alles gut gehen? Was muss noch alles besorgt werden? Lass dich von diesen Unsicherheiten nicht aus der Ruhe bringen. All diese Gedanken sind ganz normal. Auch Schwankungen deiner Stimmung sollten dich nicht beunruhigen. Mach dir selbst und auch deinem Partner klar, dass deine Hormone momentan verrückt spielen. Gerade noch fühlst du dich wunderbar und könntest die ganze Welt umarmen und schon im nächsten Moment stehen dir die Tränen in den Augen.

Spannende Brüste, verstärkter Harndrang und weitere Symptome

Spannende Brüste, verstärkter Harndrang und weitere Symptome

Natürlich kann es immer auch andere Gründe geben, warum bestimmte Symptome auftreten. Grundsätzlich solltest du bei Veränderungen, die deinen Körper betreffen und die dich beunruhigen, immer einen Arzt aufsuchen. Dazu zählen insbesondere Blutungen oder leichte Blutungen außerhalb deiner Periode, Übelkeit, häufiger Harndrang oder vermehrter Ausfluss. Um sicher zu gehen, dass du schwanger bist, mache noch vor dem Ausbleiben der Regelblutung einen Schwangerschaftstest.

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